Ab 2025 · B2B-Pflicht · Was du wissen musst

E-Rechnungspflicht 2025

Ab dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen bei B2B-Leistungen im Inland E-Rechnungen austauschen. Wir erklären, was das bedeutet und warum klassische PDF-Rechnungen weiterhin wichtig bleiben.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026
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Pflicht

Wer muss eine E-Rechnung erstellen?

B2B im Inland

Ab 2025 sind Unternehmen verpflichtet, bei Leistungen zwischen Unternehmen im Inland elektronische Rechnungen zu versenden und zu empfangen.

Kleine Unternehmen ausgenommen

Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 800.000 Euro sind von der Pflicht vorläufig ausgenommen.

B2C und Ausland

Die Pflicht gilt nicht für Rechnungen an Verbraucher (B2C) und nicht für grenzüberschreitende Lieferungen innerhalb der EU.

Formate

XRechnung oder ZUGFeRD?

XRechnung

Das XML-basierte Standardformat der deutschen öffentlichen Verwaltung. Maschinenlesbar, aber nicht für Menschen direkt lesbar.

ZUGFeRD

Hybrides Format: Eine menschenlesbare PDF-Rechnung mit eingebetteter XML-Datei. Einfacher für den menschlichen Empfänger.

Was wir erstellen

Unser Generator erstellt klassische PDF-Rechnungen, keine XRechnung oder ZUGFeRD. Für viele Selbstständige ist das weiterhin ausreichend.

Hinweis

Unser Rechnungsgenerator und E-Rechnungen

Wichtig: Unser Rechnungsgenerator erstellt derzeit klassische PDF-Rechnungen. Das ist für viele Selbstständige, Freelancer und Kleinunternehmer weiterhin vollständig ausreichend, besonders wenn du unter die Ausnahmegrenze fällst oder B2C-Rechnungen schreibst.

Falls du doch eine E-Rechnung benötigst, empfehlen wir spezialisierte Dienste wie PEPPOL oder deinen Steuerberater.

Netzwerk

PEPPOL-Netzwerk

Standardisierter Austausch

PEPPOL ist ein Netzwerk für den strukturierten Austausch elektronischer Geschäftsdokumente.

Access Points

Unternehmen nutzen meist einen Dienstleister oder Access Point, der Versand und Empfang technisch abwickelt.

Vor allem B2G und B2B

PEPPOL ist besonders relevant, wenn Auftraggeber strukturierte E-Rechnungen über feste Kanäle verlangen.

PDF ist nicht automatisch E-Rechnung

Eine normale PDF per E-Mail ist keine strukturierte E-Rechnung im Sinne der neuen B2B-Pflichten.

Zeitplan

Timeline der E-Rechnungspflicht

DatumWas gilt?Einordnung
01.01.2025Unternehmen müssen E-Rechnungen im inländischen B2B-Bereich empfangen können.Der Empfang hat keine allgemeine Übergangsfrist.
2025-2026Papier- und klassische PDF-Rechnungen bleiben für den Versand unter Übergangsregeln möglich.Der Empfänger muss dem Versand sonstiger elektronischer Rechnungen zustimmen.
Bis 31.12.2027Für Rechnungsaussteller mit Vorjahresumsatz bis 800.000 Euro gelten verlängerte Übergangsregeln.Größere Unternehmen müssen früher umstellen.
Ab 01.01.2028Die E-Rechnung ist im inländischen B2B-Bereich grundsätzlich verpflichtend.Sonderfälle und Ausnahmen müssen separat geprüft werden.

FAQ

Häufige Fragen zur E-Rechnung

Muss ich sofort auf E-Rechnungen umstellen?

Nein, wenn dein Jahresumsatz unter 800.000 Euro liegt, bist du vorerst ausgenommen. Auch B2C-Rechnungen bleiben unberührt.

Sind meine PDF-Rechnungen weiterhin gültig?

Ja, klassische PDF-Rechnungen sind weiterhin rechtsgültig. Die E-Rechnungspflicht betrifft vor allem größere B2B-Transaktionen.

Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?

XRechnung ist reines XML und vor allem für die öffentliche Verwaltung gedacht. ZUGFeRD kombiniert eine lesbare PDF mit einer maschinenlesbaren XML-Datei.

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Unser Generator hilft dir, schnell und einfach eine rechtskonforme PDF-Rechnung zu erstellen.

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