Ab 2025 · B2B-Pflicht · Überblick
E-Rechnungspflicht 2025
Ab dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen bei B2B-Leistungen im Inland E-Rechnungen austauschen. Wir erklären, was das bedeutet und warum klassische PDF-Rechnungen weiterhin wichtig bleiben.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026Pflicht
Wer muss eine E-Rechnung erstellen?
B2B im Inland
Ab 2025 sind Unternehmen verpflichtet, bei Leistungen zwischen Unternehmen im Inland elektronische Rechnungen zu versenden und zu empfangen.
Kleine Unternehmen ausgenommen
Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 800.000 Euro sind von der Pflicht vorläufig ausgenommen.
B2C und Ausland
Die Pflicht gilt nicht für Rechnungen an Verbraucher (B2C) und nicht für grenzüberschreitende Lieferungen innerhalb der EU.
Übergangsregeln
Für den Versand gelten gestaffelte Übergangsfristen. Prüfen Sie den konkreten Fall vor der Umstellung.
Formate
XRechnung oder ZUGFeRD?
XRechnung
Das XML-basierte Standardformat der deutschen öffentlichen Verwaltung. Maschinenlesbar, aber nicht für Menschen direkt lesbar.
ZUGFeRD
Hybrides Format aus lesbarer PDF und eingebetteter XML-Datei.
Was wir erstellen
Unser Generator erstellt klassische PDF-Rechnungen, keine XRechnung oder ZUGFeRD. Für viele Selbstständige ist das weiterhin ausreichend.
Klassische PDF
PDF-Rechnungen bleiben für viele B2C-Fälle und Ausnahmen weiterhin relevant.
Hinweis
Unser Rechnungsgenerator und E-Rechnungen
Wichtig: Unser Rechnungsgenerator erstellt derzeit klassische PDF-Rechnungen. Das bleibt für viele Selbstständige, Freelancer und Kleinunternehmer relevant, insbesondere bei B2C-Rechnungen oder Ausnahmen.
Wenn eine E-Rechnung erforderlich ist, sind spezialisierte Dienste wie PEPPOL oder steuerliche Beratung sinnvoll.
Netzwerk
PEPPOL-Netzwerk
Standardisierter Austausch
PEPPOL ist ein Netzwerk für den strukturierten Austausch elektronischer Geschäftsdokumente.
Access Points
Unternehmen nutzen meist einen Dienstleister oder Access Point, der Versand und Empfang technisch abwickelt.
Vor allem B2G und B2B
PEPPOL ist besonders relevant, wenn Auftraggeber strukturierte E-Rechnungen über feste Kanäle verlangen.
PDF ist nicht automatisch E-Rechnung
Eine normale PDF per E-Mail ist keine strukturierte E-Rechnung im Sinne der neuen B2B-Pflichten.
Zeitplan
Timeline der E-Rechnungspflicht
| Datum | Was gilt? | Einordnung |
|---|---|---|
| 01.01.2025 | Unternehmen müssen E-Rechnungen im inländischen B2B-Bereich empfangen können. | Der Empfang hat keine allgemeine Übergangsfrist. |
| 2025-2026 | Papier- und klassische PDF-Rechnungen bleiben für den Versand unter Übergangsregeln möglich. | Der Empfänger muss dem Versand sonstiger elektronischer Rechnungen zustimmen. |
| Bis 31.12.2027 | Für Rechnungsaussteller mit Vorjahresumsatz bis 800.000 Euro gelten verlängerte Übergangsregeln. | Größere Unternehmen müssen früher umstellen. |
| Ab 01.01.2028 | Die E-Rechnung ist im inländischen B2B-Bereich grundsätzlich verpflichtend. | Sonderfälle und Ausnahmen müssen separat geprüft werden. |
FAQ
Häufige Fragen zur E-Rechnung
Muss sofort auf E-Rechnungen umgestellt werden?
Das hängt vom Umsatz, vom Rechnungsempfänger und von den Übergangsregeln ab. B2C-Rechnungen sind nicht betroffen.
Sind PDF-Rechnungen weiterhin gültig?
Ja, klassische PDF-Rechnungen sind weiterhin rechtsgültig. Die E-Rechnungspflicht betrifft vor allem größere B2B-Transaktionen.
Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?
XRechnung ist reines XML und vor allem für die öffentliche Verwaltung gedacht. ZUGFeRD kombiniert eine lesbare PDF mit einer maschinenlesbaren XML-Datei.
Betrifft die Pflicht Privatkunden?
Nein. Private Endverbraucher sind von den Regeln zur verpflichtenden E-Rechnung nicht betroffen.
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